Einleitung
Auf Basis der Ergebnisse qualitativer Interviews zur optimalen Gestaltung von Besucherräumen fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf die Identifikation und Implementierung spezifischer Designelemente im Rahmen der Entwicklung einer Multimediaplattform. Ziel dieser Intervention besteht darin, das Besuchererlebnis durch den Einsatz digitaler Technologien substanziell zu bereichern sowie interaktive und spielerische Komponenten zu integrieren. Neben der Möglichkeit, fotografische Inhalte zu betrachten, werden innovative Funktionen wie Gamification-Mechanismen, Belohnungssysteme (Rewards) und aktivierende Aktivitäten, exemplarisch dargestellt durch Puzzles, in die Plattform eingebettet.
Die Multimediaplattform verfolgt somit einen interdisziplinären Ansatz, der Design, Technik und Nutzerforschung zusammenbringt. Dabei steht die Förderung von Interaktion und die Schaffung eines positiven Erlebnisses im Mittelpunkt. Damit leistet diese Intervention einen Beitrag zur Weiterentwicklung digitaler Angebote im Kontext von Besucherräumen, der sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den gestalterischen Anforderungen moderner Multimedia-Anwendungen gerecht wird.
Fokusgruppe
1. Rekrutierung der Fokusgruppe:
Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgt gezielt mit Blick auf die primären Endnutzer der Multimediaplattform. Aus diesem Grund wird die Fokusgruppe aus Besuchern einer Selbsthilfegruppe Angehöriger von Patienten und Patientin mit einer frontotemporalen Demenzerkrankung (FTD) zusammengesetzt. Damit ist eine detaillierte Erfassung und Analyse der spezifischen Bedürfnisse und Perspektiven dieser Nutzergruppe möglich.
2. Vorbereitung und Durchführung des Tests:
- Prototyping:
Ein erster funktionsfähiger Prototyp der Plattform wird entwickelt, um konkrete Anwendungsfälle, Interaktionsmöglichkeiten und das Design erlebbar zu machen. - Moderierte Test-Sitzungen:
Unter Anleitung erfolgt die Präsentation des Prototyps. Die Teilnehmer werden zu ihren Eindrücken, Bedienbarkeit und Verbesserungsvorschlägen befragt. - Leitfadenorientierter Austausch:
Mithilfe eines strukturierten Fragebogens sowie offenen Diskussionsrunden werden gezielt Aspekte wie intuitive Bedienung, visuelle Gestaltung und die Wirkung der spielerischen Elemente hinterfragt.
3. Datenerhebung und Auswertung:
- Qualitative Datenanalyse:
Die Ergebnisse der Fokusgruppen werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet, um wiederkehrende Themen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge zu identifizieren. - Iterative Optimierung:
Basierend auf dem Feedback werden Anpassungen am Design und der Funktionalität vorgenommen, um eine verbesserte Nutzererfahrung zu gewährleisten.
Kontaktanfragen
| Fachstelle | Kontakt | Status |
| Alzheimer beider Basel | Sylvana Künzler | Rückruf |
| Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothutn | Nicole Murbach | offen |
| Selbsthilfe Be | Corinne Affolter | Absage |
| Basler Wirrgarten | Margrit Dobler | Zusage |
| ALZ Schweiz Emmental / Oberargaau | Olivia Weibel | Absage |
| ALZ Schweiz Biel / Berner Jura | Silvia Manser | Offen |
| ALZ Schweiz Berner Oberland | Silke Däppen | Offen |
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